Für dieses Wochenende (27./28.2.) waren Sturm und Regen angesagt.
Doch wie (fast) immer haben sich einige Radsportfreunde den Witterungsverhältnissen zum Trotz getroffen, um gemeinsam zu pedalieren. Am Samstag wurde aufgrund der familiären Situation einiger Mitglieder sogar zu zwei verschiedenen Zeiten gefahren. Die samstäglichen Ausfahrten starteten wie immer am Wochenende an der ARAL-Tankstelle Wasserstraße Ecke Königsallee. Die zur Standartzeit gestartete Runde ging nach Witten-Heven, an der Ruhr entlang bis nach Hagen, von dort an Volmastein vorbei nach Wengern, dann über Silschede und Haßlinghausen nach Wuppertal-Dönberg, weiter ging es über Verlbert-Langenberg am Baldeneysee vorbei nach Essen Steele. Die nächsten Streckenpunkte waren Bochum-Munscheid, Hattingen, Bochum-Stiepel und wieder zurück zum Start.
Am Sonntag hatten die Radsportfreunde die Möglichkeit mit dem Rennrad eine gemeinschaftliche Runde zu drehen. Diese führte in den Essener Süden und über Velbert-Nierenhofund Bochum-Linden. Die sonst üblichen Strecken an der Ruhr entlang hätten wegen des Hochwassers nur als Radtaucher zurückgelegt werden können. Unser Tourguide hat es einmal wieder geschafft die Gruppe so trocken und windarm wie dann diesem Tag überhaupt nur möglich nach Hause zu bringen.
Einige andere Radsportfreunde ließen es sich nicht nehmen, bei der CTF in Dortmund-Aplerbeck die Westfalen-Winter- Bike-Trophy zu beenden. Die Anfahrt zum Start bei Regen und Gegenwind setzte schon, auch wegen der nicht gerade gemächlichen Fahrweise, den ersten Trainingsreiz. Daher musste vor dem Start erst einmal eine Stärkung verzehrt werden. Jetzt konnte die CTF beginnen. Die Strecke war gut ausgeschildert, so dass wohl die meisten Starter keine extra km zurücklegen mussten. Auf der 52 km langen Runde konnte man schön einige Höhenmeter sammeln. Der durchgeweichte Boden tat ein übriges, um die bekannten bunten Trikots mit einigen zusätzlichen Farbtupfern zu versehen. Zurück im Ziel konnten dann die Ehrenpreise für die Teilnehmer der Westfalen-Winter-Bike-Trophy entgegengenommen werden. Der im Tagesverlauf immer stärker werdende Wind hatte für den Heimweg doch noch einige Sturmböen parat. Nach dem Gegenwind auf dem Hinweg hofften wir leider vergebens auf Rückenwind für die Heimfahrt. Jetzt kam der Wind von der Seite und erforderte die volle Konzentration um auf der Fahrbahn zu bleiben. Ohne Komplikationen konnte die anspruchsvolle Tour dann beendet werden. So sind dann auch die "Sternfahrer" glücklich, zufrieden und wohlbehalten heimgekehrt.
Aktualisiert ( Montag, 15. März 2010 um 17:05 Uhr )




